Der Videokurs der Allpacare-Akademie

Pflegebegutachtung meistern

Denk wie ein Gutachter und profitiere von 25 Jahren Erfahrung in der ambulanten Pflege.

Für alle, die für Mutter, Vater oder Partner einen Pflegegrad beantragen, den Termin mit dem Medizinischen Dienst vor sich haben oder einen Bescheid in der Hand halten, der nicht zum Alltag passt.

10 Kapitel, über 40 Lektionen Formulierungshilfe und Arbeitsmaterial zum Ausdrucken Sofort verfügbar, ohne Ablaufdatum

297 € einmalig, kein Abo. Ein Selbstlernkurs.

So läuft es ab

Antrag, Termin, Bescheid. Klingt einfach. Ist es auch, bis auf eine Stelle.

  1. 1

    Der Antrag

    Ein Anruf bei der Pflegekasse reicht. Ab diesem Tag laufen die Fristen. Und kommt ein Pflegegrad, gibt es die Leistungen ab dem Monat, in dem du den Antrag gestellt hast.

  2. 225

    Arbeitstage

    So viel Zeit hat die Pflegekasse bis zum Bescheid. Hält sie die Frist nicht ein, stehen dir in der Regel 70 € für jede angefangene Woche zu.

  3. 3

    Der Termin

    Der Medizinische Dienst kündigt ihn meist ein bis zwei Wochen vorher an. Manchmal ruft er an, weil ein Platz frei geworden ist, und kommt übermorgen. Dann sitzt eine fremde Person meist rund eine Stunde bei euch am Tisch.

  4. 4

    Das Gutachten

    Aus dieser Stunde entsteht das Gutachten. Es enthält die Punkte, aus denen die Pflegekasse den Pflegegrad macht.

  5. 5

    Der Bescheid

    Er kommt ein paar Wochen später, das Gutachten liegt meist bei. Passt er nicht, hast du ab Zugang einen Monat Zeit für den Widerspruch.

Und genau hier liegt das Problem:

Die meisten halten den Termin für eine Formalität. Die kommt, guckt, fertig. Also bereitet sich kaum jemand vor. Warum auch? Man weiß ja, wie es zu Hause läuft.

Dann kommt der Bescheid. Und mit ihm das Gutachten. Darin steht ein Alltag, den man nicht wiedererkennt. Die Nächte fehlen. Das Erinnern an die Tabletten fehlt. Dass Papa nur duscht, wenn jemand danebensteht, fehlt auch.

Ehrlich gesagt: Das ist keine böse Absicht. Die Gutachterin schreibt auf, was sie sieht und hört. Was in dieser Stunde nicht gesagt wird, steht nicht im Gutachten.

Im Gutachten steht dann: Versicherte schaut Fernsehen.
Versicherte liest Zeitung.
„In den tausenden Gutachten, die ich in der Hand gehabt habe, lese ich immer wieder: Versicherte schaut Fernsehen. Versicherte liest Zeitung.“Patrick Globert

Mit so einem Satz kann ein Kriterium als selbstständig durchgehen. Dass du ihr den Tag vorgibst, sie ans Essen erinnerst und sie ohne dich gar nicht auf die Idee käme, etwas anzufangen, kommt dann nirgends mehr vor.

Mit der Vorbereitung löst du ein Problem, das du heute noch gar nicht siehst. Die meisten sehen es erst am Bescheid. Der Kurs zeigt es dir vorher.

Eine Stunde, die über Monate entscheidet

1

Stunde sieht die Gutachterin.

167 Stunden hat die Woche sonst noch. Die kennst nur du.

Und genau in dieser einen Stunde reißt sich dein Vater zusammen. Fremder Besuch, da zeigt man sich von der besten Seite. Das ist menschlich, wer gibt schon gern zu, dass er Hilfe auf der Toilette braucht. Nach dem Termin hört Patrick oft: „So gut habe ich ihn seit Wochen nicht erlebt.“

Der Pflegegrad entscheidet, welche Leistungen es gibt: ab Pflegegrad 2 oft mehrere hundert Euro im Monat, dazu Entlastung, Hilfsmittel und unter bestimmten Voraussetzungen Rentenbeiträge für dich als Pflegeperson. Eingestuft wird nach dem, was im Gutachten steht. Und das gilt dann erst mal. Oft über Monate, manchmal über Jahre.

Wo stehst du gerade?

Der Kurs hat drei Einstiege. Du fängst dort an, wo du bist, und gehst später zurück, wenn du willst.

Erst- oder Höherstufungsantrag

Bereite dich vor.

Der Antrag steht an oder ist gerade raus. Der Termin ist noch nicht da. Das ist die beste Zeit, und die meisten lassen sie verstreichen.

Das bekommst du im Kurs

  • Warum du den Antrag sofort stellst und die Vorbereitung danach machst. Jeder Monat, den du wartest, kann Geld kosten.
  • Die Fristen der Pflegekasse und was dir zusteht, wenn sie sie nicht einhält.
  • Den Tagesdurchgang vom Aufstehen bis in die Nacht, zerlegt mit drei Fragen: Was klappt allein? Wobei wird geholfen und wie? Wie oft?
  • Die sechs Module, nach denen die Gutachterin bewertet, und warum eine Diagnose allein keinen einzigen Punkt bringt.
  • Das Pflegetagebuch ab dem ersten Tag, mit Vorlage.
  • Für die Höherstufung: warum „Sie hat so viele neue Diagnosen und trotzdem noch Pflegegrad 1“ kein Widerspruch ist, und worauf es stattdessen ankommt.

Der Trailer zum Kurs

rund 6 Minuten Einblick in die Lektionen

Für dich, wenn du einen dieser Sätze schon mal gesagt hast.

Die kommt, guckt, fertig.Eine Stunde. Danach gilt das Gutachten.
Wir schaffen das schon.Der teuerste Satz im ganzen Verfahren.
Duschen geht noch allein. Aber nur, wenn ich danebenstehe.Danebenstehen ist Hilfe.
Nachts? Da schläft sie.Und wer steht dreimal auf?
So fit habe ich Papa seit Wochen nicht gesehen.Schön für Papa. Im Gutachten hilft es nicht.
Sie hat so viele Diagnosen. Warum nur Pflegegrad 1?Punkte gibt es für den Alltag, nicht für Diagnosen.
Der Termin ist übermorgen.Dann fang bei Kapitel 6 an.
Da steht: schaut Fernsehen.Und wer hat den Fernseher angemacht?
Das Arbeitsmaterial

Aus „braucht Hilfe“ wird ein Satz, mit dem die Gutachterin arbeiten kann.

Das Schwerste ist nicht, zu wissen, was zählt. Das Schwerste ist, es in Worte zu fassen, wenn jemand fragt. „Er braucht Hilfe beim Waschen.“ „Sie ist manchmal etwas verwirrt.“ „Es geht so.“ Das sind so die absoluten Klassiker. Mit diesen Sätzen kann die Gutachterin nicht wirklich viel anfangen, weil offen bleibt, welcher Schritt, wie oft, welche Hilfe, und was passiert, wenn die Hilfe mal zwei Tage fehlt.

So sagen es die meistenSo beschreibst du es konkret
„Braucht Hilfe beim Waschen.“
„Kann Füße und Haare beim Duschen nicht selbst erreichen. Die Sachen müssen angereicht werden, beim Abtrocknen wird geholfen. Der Weg ins Bad und zurück wird täglich abgesichert.“
„Ist öfter vergesslich.“
„Fragt am Tag mehrfach dasselbe, obwohl es schon erklärt wurde. Muss den ganzen Tag über erinnert und beruhigt werden.“
„Kommt beim Gehen nicht zurecht.“
„Nutzt in der Wohnung einen Rollator, ist dabei deutlich unsicher und in den letzten Wochen mehrfach gestürzt. Wird beim Gehen gestützt.“
„Braucht Hilfe bei den Medikamenten.“
„Medikamente werden morgens und abends gerichtet, weil die Einnahme sonst vergessen wird.“

Die Formulierungshilfe

Die Formulierungshilfe ist ein Nachschlagewerk, sortiert nach den sechs Modulen der Begutachtung und ihren einzelnen Kriterien. Du schlägst das Kriterium auf, um das es gerade geht, und findest Beispiele, wie man es konkret beschreibt. Beim Pflegetagebuch, im Gespräch mit deinem Angehörigen und am Abend vor dem Termin.

Und sie hilft dir beim Erinnern. Beim Durchblättern fallen dir Dinge ein, die längst so normal sind, dass du sie nicht mehr als Hilfe siehst.

Mit Beispielen auch für Demenz und psychische Erkrankungen. Also genau da, wo die Fassade im Termin am höchsten ist und die Nächte am längsten.

182Beispiele zu allen 64 Kriterien, sortiert nach den sechs Modulen
Modul 4 · Selbstversorgung
Duschen und Baden einschließlich Waschen der Haare
Demenztagsüberwird oft unterschätzt
So sagen es die meisten
„Duschen geht noch allein.“
So beschreibst du es konkret
„Allein geht sie nicht duschen. Ich muss sie ein- bis zweimal pro Woche überreden, das dauert manchmal eine halbe Stunde. Ich stelle das Wasser ein, weil sie es einmal kochend heiß gedreht hat. Rücken, Beine, Füße und Haare wasche ich, den Rest macht sie, wenn ich ansage. Ich stehe die ganze Zeit dabei, weil sie beim Aussteigen unsicher ist.“
Auszug aus der Formulierungshilfe

Nichts dazudichten, nichts dramatisieren. Die Formulierungshilfe hilft dir, den Alltag vollständig zu beschreiben. Nicht schlechter, als er ist.

Dazu im Kurs

Pflegetagebuch

Die Vorlage, mit der du über Tage festhältst, was wirklich passiert. Es gehört in die Mappe und am besten schon vorher zum Medizinischen Dienst.

Tagesdurchgangsblatt

Das füllst du direkt beim Anschauen der Videos aus. Vom Aufstehen bis zur Nacht, Schritt für Schritt.

Umrechnungstabelle

Von den Punkten in den Modulen zum Pflegegrad. Keine Sorge, rechnen musst du nicht.

Checkliste Begutachtungsmappe

Was reingehört, was draußen bleibt, in welcher Reihenfolge. Nur Kopien, keine Originale.

Notfallblatt für den Termin

Dein Spickzettel für den Tisch. Deine wichtigsten Punkte, damit am Ende nichts fehlt.

Außerdem: Ablaufübersicht mit allen Fristen und ein Fragenkatalog für den Termin. Alles als PDF zum Ausdrucken und Ausfüllen.

Patrick Globert, Pflegefachkraft und Inhaber der Allpacare Pflegeberatung in Dortmund
Pflegefachkraft. Pflegeberater. Studierter rechtlicher Berufsbetreuer. Über 25 Jahre in der ambulanten Pflege. Inhaber der Allpacare Pflegeberatung in Dortmund.
Wer dich durch den Kurs führt

Patrick Globert

Ich sitze seit vielen Jahren mit am Tisch, wenn die Gutachterin kommt. Und ich hab tausende Gutachten in der Hand gehabt. Die meisten Fehler, die ich dabei sehe, haben nichts mit der Krankheit zu tun. Sie passieren, weil den Familien vorher niemand erklärt, wie dieser Termin funktioniert.

Nach vielen Terminen höre ich denselben Satz: „So gut habe ich meinen Vater seit Wochen nicht erlebt.“ Das freut mich dann immer für den Vater. Im Verfahren bringt es uns keinen Schritt weiter.

In diesem Kurs steckt alles, was ich Familien vor dem Termin erkläre. So, wie ich es bei ihnen am Küchentisch erkläre.

Pflegebegutachtung meistern

Dein Zugang zum Kurs

  • Alle 10 Kapitel mit über 40 Lektionen, sofort freigeschaltet
  • Die Formulierungshilfe und alle Arbeitsmaterialien als PDF
  • Ohne Ablaufdatum, auch für die nächste Begutachtung
  • Kostenlose Aktualisierung, wenn die Pflegereform kommt
297 €

inkl. USt.

Einführungspreis bis 31.12.2026.

Kurs für 297 € kaufen

Einmalzahlung, kein Abo. Bezahlung und Rechnung über CopeCart.

Ein Selbstlernkurs. Eine Beratung zu deinem Fall ist nicht enthalten.

Häufige Fragen

Welche Kapitel hat der Kurs?

0 Wo stehst du gerade? (Wegweiser und die 7 häufigsten Fehler) · 1 Antrag und Fristen · 2 Den tatsächlichen Hilfebedarf sehen · 3 Wie der Gutachter denkt · 4 Das Pflegetagebuch · 5 Kognitive und psychische Erkrankungen · 6 Die Vorbereitung auf den Termin · 7 Der Begutachtungstermin · 8 Nach dem Termin, mit Widerspruch · 9 Abschluss

Wie lange habe ich Zugang?

Unbegrenzt. Wenn in zwei Jahren eine Höherstufung ansteht, ist alles noch da.

Der Termin ist schon in ein paar Tagen. Lohnt sich das noch?

Ja. Dann fängst du mit Kapitel 6 und 7 an: Mappe, Gespräch vorher, der Termin selbst. Den Rest schaust du dir danach in Ruhe an.

Was passiert mit dem Kurs, wenn die Pflegereform kommt?

Stand heute ist die Reform nicht beschlossen, es gilt das alte Recht. Der Kurs erklärt, was heute gilt. Tritt die Reform in Kraft, aktualisieren wir die betroffenen Lektionen. Für dich kostenlos.

Kann ich Fragen zu meinem Fall stellen?

Nein. Der Kurs ist ein Selbstlernkurs ohne persönliche Betreuung. Wenn du eine Beratung zu deinem Fall möchtest, ist die Allpacare Pflegeberatung da. Das ist ein eigenes Angebot.

Hilft der Kurs auch bei Demenz oder psychischen Erkrankungen?

Ja. Ein eigenes Kapitel geht darauf ein: die Fassade im Termin, die Nacht, das Weglaufen und was du machst, wenn dein Angehöriger im Termin widerspricht.

Wie laufen Bezahlung und Rechnung?

Über unseren Partner CopeCart. Von dort bekommst du Rechnung und Zugangsdaten per E-Mail.

Auf welchen Geräten funktioniert der Kurs?

Auf Computer, Tablet und Smartphone, direkt im Browser.

Probleme mit dem Zugang?

Schreib an kurs@allpacare-akademie.de.

Nichts übertreiben. Aber auch nichts kleinreden.

Du musst niemandem beweisen, dass du alles allein schaffst. Beschreib ehrlich, was ohne Hilfe nicht oder nicht zuverlässig geht. Wie das geht, zeigt dir Patrick im Kurs.

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