Pflegebegutachtung meistern
Denk wie ein Gutachter und profitiere von 25 Jahren Erfahrung in der ambulanten Pflege.
Für alle, die für Mutter, Vater oder Partner einen Pflegegrad beantragen, den Termin mit dem Medizinischen Dienst vor sich haben oder einen Bescheid in der Hand halten, der nicht zum Alltag passt.
297 € einmalig, kein Abo. Ein Selbstlernkurs.
Antrag, Termin, Bescheid. Klingt einfach. Ist es auch, bis auf eine Stelle.
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Der Antrag
Ein Anruf bei der Pflegekasse reicht. Ab diesem Tag laufen die Fristen. Und kommt ein Pflegegrad, gibt es die Leistungen ab dem Monat, in dem du den Antrag gestellt hast.
- 225
Arbeitstage
So viel Zeit hat die Pflegekasse bis zum Bescheid. Hält sie die Frist nicht ein, stehen dir in der Regel 70 € für jede angefangene Woche zu.
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Der Termin
Der Medizinische Dienst kündigt ihn meist ein bis zwei Wochen vorher an. Manchmal ruft er an, weil ein Platz frei geworden ist, und kommt übermorgen. Dann sitzt eine fremde Person meist rund eine Stunde bei euch am Tisch.
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Das Gutachten
Aus dieser Stunde entsteht das Gutachten. Es enthält die Punkte, aus denen die Pflegekasse den Pflegegrad macht.
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Der Bescheid
Er kommt ein paar Wochen später, das Gutachten liegt meist bei. Passt er nicht, hast du ab Zugang einen Monat Zeit für den Widerspruch.
Und genau hier liegt das Problem:
Die meisten halten den Termin für eine Formalität. Die kommt, guckt, fertig. Also bereitet sich kaum jemand vor. Warum auch? Man weiß ja, wie es zu Hause läuft.
Dann kommt der Bescheid. Und mit ihm das Gutachten. Darin steht ein Alltag, den man nicht wiedererkennt. Die Nächte fehlen. Das Erinnern an die Tabletten fehlt. Dass Papa nur duscht, wenn jemand danebensteht, fehlt auch.
Ehrlich gesagt: Das ist keine böse Absicht. Die Gutachterin schreibt auf, was sie sieht und hört. Was in dieser Stunde nicht gesagt wird, steht nicht im Gutachten.
Versicherte liest Zeitung.
„In den tausenden Gutachten, die ich in der Hand gehabt habe, lese ich immer wieder: Versicherte schaut Fernsehen. Versicherte liest Zeitung.“Patrick Globert
Mit so einem Satz kann ein Kriterium als selbstständig durchgehen. Dass du ihr den Tag vorgibst, sie ans Essen erinnerst und sie ohne dich gar nicht auf die Idee käme, etwas anzufangen, kommt dann nirgends mehr vor.
Mit der Vorbereitung löst du ein Problem, das du heute noch gar nicht siehst. Die meisten sehen es erst am Bescheid. Der Kurs zeigt es dir vorher.
Eine Stunde, die über Monate entscheidet
Stunde sieht die Gutachterin.
167 Stunden hat die Woche sonst noch. Die kennst nur du.
Und genau in dieser einen Stunde reißt sich dein Vater zusammen. Fremder Besuch, da zeigt man sich von der besten Seite. Das ist menschlich, wer gibt schon gern zu, dass er Hilfe auf der Toilette braucht. Nach dem Termin hört Patrick oft: „So gut habe ich ihn seit Wochen nicht erlebt.“
Der Pflegegrad entscheidet, welche Leistungen es gibt: ab Pflegegrad 2 oft mehrere hundert Euro im Monat, dazu Entlastung, Hilfsmittel und unter bestimmten Voraussetzungen Rentenbeiträge für dich als Pflegeperson. Eingestuft wird nach dem, was im Gutachten steht. Und das gilt dann erst mal. Oft über Monate, manchmal über Jahre.
Wo stehst du gerade?
Der Kurs hat drei Einstiege. Du fängst dort an, wo du bist, und gehst später zurück, wenn du willst.
Bereite dich vor.
Der Antrag steht an oder ist gerade raus. Der Termin ist noch nicht da. Das ist die beste Zeit, und die meisten lassen sie verstreichen.
Das bekommst du im Kurs
- Warum du den Antrag sofort stellst und die Vorbereitung danach machst. Jeder Monat, den du wartest, kann Geld kosten.
- Die Fristen der Pflegekasse und was dir zusteht, wenn sie sie nicht einhält.
- Den Tagesdurchgang vom Aufstehen bis in die Nacht, zerlegt mit drei Fragen: Was klappt allein? Wobei wird geholfen und wie? Wie oft?
- Die sechs Module, nach denen die Gutachterin bewertet, und warum eine Diagnose allein keinen einzigen Punkt bringt.
- Das Pflegetagebuch ab dem ersten Tag, mit Vorlage.
- Für die Höherstufung: warum „Sie hat so viele neue Diagnosen und trotzdem noch Pflegegrad 1“ kein Widerspruch ist, und worauf es stattdessen ankommt.
Der Brief vom Medizinischen Dienst ist da.
Nächste Woche. Oder übermorgen, weil ein Platz frei geworden ist. Du hast wenig Zeit und willst sie richtig nutzen.
Das bekommst du im Kurs
- Die Begutachtungsmappe: schmal, aktuell, in wenigen Minuten lesbar. Was reingehört, was draußen bleibt, in welcher Reihenfolge.
- Das Gespräch vorher mit deiner Mutter oder deinem Vater. Und wie man eine schwere Frage stellt: „Darf ich ansprechen, dass du die Tabletten manchmal vergisst?“
- Die Ja-Nein-Falle. Warum ein schnelles „Ja“ auf „Können Sie sich waschen?“ gleich mehrere Kriterien als selbstständig erscheinen lassen kann.
- Einen Satzbau, der jede Antwort trägt: was gelingt, mit welcher Hilfe, wie oft.
- Den Spickzettel mit deinen fünf, sechs wichtigsten Punkten. Damit du dich nicht umdrehst, wenn die Tür zu ist, und denkst: Ich hab was vergessen.
- Wer beim Termin dabei sein sollte und was du direkt danach aufschreibst.
Der Bescheid passt nicht zum Alltag.
Du liest das Gutachten und fragst dich, ob die Gutachterin überhaupt bei euch war. Oder du hast bisher nur den Bescheid gelesen und das Gutachten gar nicht.
Das bekommst du im Kurs
- Den Unterschied zwischen Bescheid und Gutachten, und wie du das Gutachten anforderst, wenn es fehlt.
- Wie das Gutachten aufgebaut ist und wie du prüfst, ob die Bewertung zu eurem Alltag passt.
- Die ehrliche Frage, ob sich ein Widerspruch lohnt. Nicht jeder lohnt sich.
- Die Frist: ein Monat ab Zugang des Bescheids. Zwei, drei Zeilen reichen erst mal, die Begründung kommt danach.
- Was nach dem Widerspruch passiert, bis zur Klage beim Sozialgericht. Gerichtskosten fallen für dich nicht an, einen Anwalt brauchst du nicht.
- Und ein Irrtum weniger: Nach einer Ablehnung musst du keine sechs Monate warten. Ein neuer Antrag geht jederzeit, wirkt aber erst ab dem neuen Antragsmonat.
Der Trailer zum Kurs
rund 6 Minuten Einblick in die LektionenFür dich, wenn du einen dieser Sätze schon mal gesagt hast.
Die kommt, guckt, fertig.Eine Stunde. Danach gilt das Gutachten.
Wir schaffen das schon.Der teuerste Satz im ganzen Verfahren.
Duschen geht noch allein. Aber nur, wenn ich danebenstehe.Danebenstehen ist Hilfe.
Nachts? Da schläft sie.Und wer steht dreimal auf?
So fit habe ich Papa seit Wochen nicht gesehen.Schön für Papa. Im Gutachten hilft es nicht.
Sie hat so viele Diagnosen. Warum nur Pflegegrad 1?Punkte gibt es für den Alltag, nicht für Diagnosen.
Der Termin ist übermorgen.Dann fang bei Kapitel 6 an.
Da steht: schaut Fernsehen.Und wer hat den Fernseher angemacht?
Aus „braucht Hilfe“ wird ein Satz, mit dem die Gutachterin arbeiten kann.
Das Schwerste ist nicht, zu wissen, was zählt. Das Schwerste ist, es in Worte zu fassen, wenn jemand fragt. „Er braucht Hilfe beim Waschen.“ „Sie ist manchmal etwas verwirrt.“ „Es geht so.“ Das sind so die absoluten Klassiker. Mit diesen Sätzen kann die Gutachterin nicht wirklich viel anfangen, weil offen bleibt, welcher Schritt, wie oft, welche Hilfe, und was passiert, wenn die Hilfe mal zwei Tage fehlt.
Die Formulierungshilfe
Die Formulierungshilfe ist ein Nachschlagewerk, sortiert nach den sechs Modulen der Begutachtung und ihren einzelnen Kriterien. Du schlägst das Kriterium auf, um das es gerade geht, und findest Beispiele, wie man es konkret beschreibt. Beim Pflegetagebuch, im Gespräch mit deinem Angehörigen und am Abend vor dem Termin.
Und sie hilft dir beim Erinnern. Beim Durchblättern fallen dir Dinge ein, die längst so normal sind, dass du sie nicht mehr als Hilfe siehst.
Mit Beispielen auch für Demenz und psychische Erkrankungen. Also genau da, wo die Fassade im Termin am höchsten ist und die Nächte am längsten.
Nichts dazudichten, nichts dramatisieren. Die Formulierungshilfe hilft dir, den Alltag vollständig zu beschreiben. Nicht schlechter, als er ist.
Dazu im Kurs
Pflegetagebuch
Die Vorlage, mit der du über Tage festhältst, was wirklich passiert. Es gehört in die Mappe und am besten schon vorher zum Medizinischen Dienst.
Tagesdurchgangsblatt
Das füllst du direkt beim Anschauen der Videos aus. Vom Aufstehen bis zur Nacht, Schritt für Schritt.
Umrechnungstabelle
Von den Punkten in den Modulen zum Pflegegrad. Keine Sorge, rechnen musst du nicht.
Checkliste Begutachtungsmappe
Was reingehört, was draußen bleibt, in welcher Reihenfolge. Nur Kopien, keine Originale.
Notfallblatt für den Termin
Dein Spickzettel für den Tisch. Deine wichtigsten Punkte, damit am Ende nichts fehlt.
Außerdem: Ablaufübersicht mit allen Fristen und ein Fragenkatalog für den Termin. Alles als PDF zum Ausdrucken und Ausfüllen.
Patrick Globert
Ich sitze seit vielen Jahren mit am Tisch, wenn die Gutachterin kommt. Und ich hab tausende Gutachten in der Hand gehabt. Die meisten Fehler, die ich dabei sehe, haben nichts mit der Krankheit zu tun. Sie passieren, weil den Familien vorher niemand erklärt, wie dieser Termin funktioniert.
Nach vielen Terminen höre ich denselben Satz: „So gut habe ich meinen Vater seit Wochen nicht erlebt.“ Das freut mich dann immer für den Vater. Im Verfahren bringt es uns keinen Schritt weiter.
In diesem Kurs steckt alles, was ich Familien vor dem Termin erkläre. So, wie ich es bei ihnen am Küchentisch erkläre.
Dein Zugang zum Kurs
- Alle 10 Kapitel mit über 40 Lektionen, sofort freigeschaltet
- Die Formulierungshilfe und alle Arbeitsmaterialien als PDF
- Ohne Ablaufdatum, auch für die nächste Begutachtung
- Kostenlose Aktualisierung, wenn die Pflegereform kommt
inkl. USt.
Einführungspreis bis 31.12.2026.
Kurs für 297 € kaufenEinmalzahlung, kein Abo. Bezahlung und Rechnung über CopeCart.
Ein Selbstlernkurs. Eine Beratung zu deinem Fall ist nicht enthalten.
Häufige Fragen
Welche Kapitel hat der Kurs?
0 Wo stehst du gerade? (Wegweiser und die 7 häufigsten Fehler) · 1 Antrag und Fristen · 2 Den tatsächlichen Hilfebedarf sehen · 3 Wie der Gutachter denkt · 4 Das Pflegetagebuch · 5 Kognitive und psychische Erkrankungen · 6 Die Vorbereitung auf den Termin · 7 Der Begutachtungstermin · 8 Nach dem Termin, mit Widerspruch · 9 Abschluss
Wie lange habe ich Zugang?
Unbegrenzt. Wenn in zwei Jahren eine Höherstufung ansteht, ist alles noch da.
Der Termin ist schon in ein paar Tagen. Lohnt sich das noch?
Ja. Dann fängst du mit Kapitel 6 und 7 an: Mappe, Gespräch vorher, der Termin selbst. Den Rest schaust du dir danach in Ruhe an.
Was passiert mit dem Kurs, wenn die Pflegereform kommt?
Stand heute ist die Reform nicht beschlossen, es gilt das alte Recht. Der Kurs erklärt, was heute gilt. Tritt die Reform in Kraft, aktualisieren wir die betroffenen Lektionen. Für dich kostenlos.
Kann ich Fragen zu meinem Fall stellen?
Nein. Der Kurs ist ein Selbstlernkurs ohne persönliche Betreuung. Wenn du eine Beratung zu deinem Fall möchtest, ist die Allpacare Pflegeberatung da. Das ist ein eigenes Angebot.
Hilft der Kurs auch bei Demenz oder psychischen Erkrankungen?
Ja. Ein eigenes Kapitel geht darauf ein: die Fassade im Termin, die Nacht, das Weglaufen und was du machst, wenn dein Angehöriger im Termin widerspricht.
Wie laufen Bezahlung und Rechnung?
Über unseren Partner CopeCart. Von dort bekommst du Rechnung und Zugangsdaten per E-Mail.
Auf welchen Geräten funktioniert der Kurs?
Auf Computer, Tablet und Smartphone, direkt im Browser.
Probleme mit dem Zugang?
Schreib an kurs@allpacare-akademie.de.
Nichts übertreiben. Aber auch nichts kleinreden.
Du musst niemandem beweisen, dass du alles allein schaffst. Beschreib ehrlich, was ohne Hilfe nicht oder nicht zuverlässig geht. Wie das geht, zeigt dir Patrick im Kurs.
Kurs für 297 € kaufen Einführungspreis bis 31.12.2026.